+49 160 / 99 12 47 54 kathrin@dielmann-marketing.de
CC0 Public Domain

Leute, guckt auf eure Zahlen!

Zahlen, Statistiken und regelmäßige Reports sind einfach wichtig, wenn man wissen will, ob ( und verstehen möchte, wie) die tollen Storys, knackigen Posts und coolen Bilder auf Facebook, Instagram und Co funktionieren.

Am Ende des Tages darf man bei aller Begeisterung für die Möglichkeiten von Social Media ja nicht vergessen, dass es sich für das Unternehmen lohnen – also auszahlen muss.

Keine Panik, ein Mathe-Ass muss man nicht sein, um erhellende Einblicke in den Datensalat zu bekommen.

Viele Tools können beim Monitoren unterstützen. Gerade am Anfang sind die Plattform-eigenen Tools wie Facebook Insights und Twitter analytics oder kostenlose Basic-Tools wie Squarelovin für Instagram auch völlig ausreichend.

Um den Durchblick zu behalten, darf man vor allem ganz banale Fragen nicht aus dem Auge verlieren:

  • Für wen ist mein Angebot?
  • Was sollen die Leute damit eigentlich machen?

Bin ich ein lokales Geschäft, reichen mir vielleicht „wenige“ geographisch nahe Fans, die aber dann auch wirklich regelmäßig in meinem Laden vorbeischauen, wenn ich über neue Angebote oder Aktionen informiere. Vielleicht lebe ich aber auch von vielen Touris – dann sieht das einfach anders aus.

Betreibe ich eine Blog, auf den die Fans und Follower klicken sollen, genügt mir dieser „traffic“, weil ich dadurch Werbeeinnahmen habe. In allen anderen Fällen, ist traffic „nice to have“, aber der „lead“ (Kauf im Shop, Kontaktaufnahme mit mir o.ä.) ist das, worauf es ankommt.

Auf die Größe kommt es an

Ja, doch. Mehr Fans und mehr Follower sind immer gut. Je nach Geschäftsmodell müssen es ja nicht gleich Hunderttausende werden. Aber je mehr Leute sich für meine Inhalte interessieren, so wahrscheinlich geben einige davon auch ihren Senf dazu. Und umso interessanter wird dadurch mein Content. Auch in den Augen des Algorithmus, der letztlich über die Sichtbarkeit meiner Inhalte entscheidet. Auf Google, im Facebook Newsfeed und inzwischen ja auch bei Instagram.

Daher sollte man am besten wöchentlich mal nachsehen, was sich diesbezüglich getan hat – und immer unterscheiden, ob das Wachstum in Fanbase und Reichweite allein auf organische oder auch auf bezahlte Verbreitung zurückzuführen ist.

Gute Gesellschaft

Ein Beispiel: wenn ich Damenschuhe verkaufe und nur Männer gucken sich das an, läuft was schief. Die Fetischisten mögen eure Bilder bewundern, einkaufen kommen die aber nicht genug!

Bei Facebook genügt ein Klick, um sich so Grundsätzliches über das eigene Publikum mal anzusehen.

Schweigen im Walde?

Kommentare kommen spärlich? Kein Wunder, der durchschnittliche Deutsche hält sich vornehm zurück. Die allermeisten „Scannen und Beobachten“, das ist einfach eine Typfrage und erstmal kein Drama. Einige wenige sind da engagierter – da werdet ihr auch bald einige Namen „kennen“-kümmert euch um diese Menschen. Begeisterung und Interaktion (=neue Reichweite) sind euer Lohn!

Und wenn ihr „Influencer“ gewinnen könnt, die eure Inhalte an möglichst viele andere Kontakte teilen, habt ihr den Jackpot. Also genau gucken, was diesen Influencern so gefällt und davon mehr anbieten.

Was soll ich anbieten?

Als guter Gastgeber serviere ich, was meinen Gästen schmeckt. Wenn meine Videos keinem gefallen, sollte ich daran arbeiten oder irgendwann einsehen, dass meine Talente in ein Bild verpackt evtl besser zur Geltung kommen.

Ein kritischer Blick auf alle meine Posts hinsichtlich der Interaktivität meiner Fans kann da sehr viel offenbaren.

Ach ja: gerade am Anfang geht’s auch schrecklich simpel um die Uhrzeit. Bei Facebook kann ich einfach mal nachsehen, wann meine Fans eigentlich online sind. Ist das in der Mittagspause, darf mein Post nicht erst am Nachmittag kommen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.