Allgemeine Geschäftsbedingungen

Diel­mann Mar­ke­ting

Kath­rin Diel­mann

Am Auel­t­erberg 44 · 51491 Ove­r­ath

E‑Mail: info(at)dielmann-marketing.de

Frei­be­ruf­le­rin · Ein­zel­un­ter­neh­me­rin · kein ein­ge­tra­ge­nes Gewer­be

 

§ 1 Geltungsbereich

(1) Die­se All­ge­mei­nen Geschäfts­be­din­gun­gen (AGB) gel­ten für alle Rechts­ge­schäf­te zwi­schen Diel­mann Mar­ke­ting, Kath­rin Diel­mann, Am Auel­t­erberg 44, 51491 Ove­r­ath – nach­fol­gend „ich” – und mei­nen Kun­din­nen und Kun­den, soweit kei­ne indi­vi­du­al­ver­trag­li­chen Ver­ein­ba­run­gen Vor­rang haben.

 

(2) Die­se AGB gel­ten aus­schließ­lich gegen­über Unter­neh­mern im Sin­ne des § 14 BGB. Unter­neh­mer ist jede natür­li­che oder juris­ti­sche Per­son oder rechts­fä­hi­ge Per­so­nen­ge­sell­schaft, die bei Abschluss eines Rechts­ge­schäfts in Aus­übung ihrer gewerb­li­chen oder selb­stän­di­gen beruf­li­chen Tätig­keit han­delt. Mit der Buchung oder Beauf­tra­gung bestä­tigst du, als Unter­neh­mer zu han­deln, und gibst Fir­men­na­me sowie – soweit vor­han­den – dei­ne USt-IdNr. an. Unrich­ti­ge Anga­ben berech­ti­gen mich, vom Ver­trag zurück­zu­tre­ten und ent­stan­de­ne Mehr­auf­wen­dun­gen ersetzt zu ver­lan­gen.

 

(3) Die Leis­tun­gen kön­nen ins­be­son­de­re per­sön­lich, tele­fo­nisch, per E‑Mail, per Mes­sen­ger-Dienst, über Video­kon­fe­renz, über die Web­site, über digi­ta­le Buchungs- oder Zah­lungs­pro­zes­se oder durch indi­vi­du­el­le Beauf­tra­gung zustan­de kom­men.

 

(4) Es gel­ten aus­schließ­lich die­se AGB. Ent­ge­gen­ste­hen­de oder abwei­chen­de Bedin­gun­gen von Ver­trags­part­nern wer­den nicht Ver­trags­be­stand­teil, es sei denn, ich stim­me ihrer Gel­tung aus­drück­lich in Text­form zu.

 

(5) Die Ver­trags­spra­che ist Deutsch. Über­set­zun­gen die­nen aus­schließ­lich der Infor­ma­ti­on. Bei Abwei­chun­gen ist der deut­sche Text maß­geb­lich.

 

(6) In Ein­zel­fäl­len ver­wen­de ich neben die­sen AGB noch eine Zusatz­ver­ein­ba­rung. Die­se wird geson­dert zwi­schen den Ver­trags­part­nern abge­schlos­sen und geht im Zwei­fels­fall die­sen AGB vor.

 

§ 2 Anwendbares Recht

(1) Es gilt das Recht der Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land unter Aus­schluss des UN-Kauf­rechts.

 

(2) Es gilt die jeweils zum Zeit­punkt der Buchung oder Beauf­tra­gung gül­ti­ge Fas­sung die­ser AGB sowie die zu die­sem Zeit­punkt ange­ge­be­nen Prei­se. Rabatt- und Akti­ons­an­ge­bo­te kön­nen zeit­lich, men­gen­mä­ßig oder sach­lich beschränkt sein; ein Anspruch auf Gewäh­rung eines Rabatts besteht nicht.

 

§ 3 Vertragsgegenstand und allgemeine Hinweise

(1) Gegen­stand des Ver­tra­ges kön­nen ins­be­son­de­re fol­gen­de Leis­tun­gen sein (die Auf­lis­tung ist nicht abschlie­ßend):

– Bera­tung, Coa­ching, Spar­ring und Stra­te­gie­ent­wick­lung im Bereich digi­ta­les Mar­ke­ting, Social Media, Lin­ke­dIn, Repu­ta­ti­on, Com­mu­ni­ty Manage­ment und Pro­jekt­ma­nage­ment

– Work­shops, Trai­nings, Semi­na­re und Online-Ange­bo­te

– Digi­ta­le Pro­duk­te, Vor­la­gen, Doku­men­te, Kur­se und beglei­ten­de Mate­ria­li­en

– KI-gestütz­te digi­ta­le Pro­duk­te, KI-Agen­ten, Auto­ma­ti­sie­run­gen, Ana­ly­sen, Emp­feh­lun­gen, Text- oder Con­tent-Unter­stüt­zung sowie damit ver­bun­de­ne Implementierungs‑, Bera­tungs- und Betreu­ungs­leis­tun­gen

– Indi­vi­du­ell ver­ein­bar­te Dienst­leis­tun­gen nach Ange­bot oder Auf­trags­be­stä­ti­gung

 

(2) Der kon­kre­te Leis­tungs­um­fang ergibt sich aus­schließ­lich aus der jewei­li­gen Pro­dukt­be­schrei­bung auf der Web­site, dem indi­vi­du­el­len Ange­bot, der Auf­trags­be­stä­ti­gung sowie etwa­igen indi­vi­du­al­ver­trag­li­chen Ver­ein­ba­run­gen.

 

(3) Öffent­li­che Äuße­run­gen, werb­li­che Dar­stel­lun­gen, Bei­spie­le, Blog­bei­trä­ge, Social-Media-Inhal­te, Prä­sen­ta­tio­nen oder sons­ti­ge Mar­ke­ting­ma­te­ria­li­en stel­len kei­ne ver­bind­li­che Beschaf­fen­heits­ver­ein­ba­rung und kei­ne Garan­tie dar, sofern sie nicht aus­drück­lich in Text­form als ver­bind­lich bezeich­net wer­den.

 

(4) Bei Bera­tun­gen, Coa­chings, Work­shops oder indi­vi­du­el­len Pro­jek­ten bil­det das vor­be­rei­ten­de Erst­ge­spräch regel­mä­ßig die Grund­la­ge für die wei­te­re Zusam­men­ar­beit. Das Erst­ge­spräch dient der Klä­rung von The­ma, Ziel­set­zung, Rah­men­be­din­gun­gen und orga­ni­sa­to­ri­schen Fra­gen. Soweit nichts ande­res ver­ein­bart ist, ist ein Erst­ge­spräch für indi­vi­du­el­le Bera­tun­gen, Coa­chings oder Work­shops auf maxi­mal 60 Minu­ten, für offe­ne Ange­bo­te auf maxi­mal 20 Minu­ten begrenzt und kos­ten­frei.

 

(5) Ein bestimm­ter wirt­schaft­li­cher, recht­li­cher, gesund­heit­li­cher, steu­er­li­cher, psy­cho­lo­gi­scher, tech­ni­scher oder sons­ti­ger Erfolg wird nicht geschul­det, sofern er nicht aus­drück­lich und indi­vi­du­al­ver­trag­lich ver­ein­bart wur­de.

 

(6) Mei­ne Ange­bo­te im Inter­net sind unver­bind­lich und stel­len kein recht­lich ver­bind­li­ches Ange­bot zum Abschluss eines Ver­tra­ges dar.

 

§ 4 KI-gestützte Dienste

§ 4.1 Art der Leistung und KI-Kennzeichnung

(1) Soweit ich KI-gestütz­te digi­ta­le Pro­duk­te, KI-Agen­ten, Auto­ma­ti­sie­run­gen, Ana­ly­sen, Emp­feh­lun­gen, Text­vor­schlä­ge, Con­tent-Ent­wür­fe oder sons­ti­ge KI-gestütz­te Diens­te anbie­te, beru­hen die­se Leis­tun­gen ganz oder teil­wei­se auf Tech­no­lo­gien künst­li­cher Intel­li­genz.

 

(2) Inhal­te, Emp­feh­lun­gen, Ana­ly­sen, Ent­wür­fe oder sons­ti­ge Aus­ga­ben, die durch ein KI-Sys­tem erzeugt wer­den, wer­den auto­ma­ti­siert oder teil­au­to­ma­ti­siert erstellt. Eine KI-Aus­ga­be ist nicht gleich­zu­set­zen mit einer indi­vi­du­el­len Prü­fung oder Begut­ach­tung durch eine qua­li­fi­zier­te Fach­per­son.

 

(3) Ich wei­se aus­drück­lich dar­auf hin, dass

– Aus­ga­ben des Sys­tems durch künst­li­che Intel­li­genz erzeugt oder unter­stützt wer­den kön­nen,

– trotz sorg­fäl­ti­ger Kon­zep­ti­on, Ein­rich­tung und Wei­ter­ent­wick­lung Feh­ler, Unge­nau­ig­kei­ten, unvoll­stän­di­ge Infor­ma­tio­nen, Ver­zer­run­gen oder unpas­sen­de Ergeb­nis­se auf­tre­ten kön­nen,

– KI-Aus­ga­ben kei­ne recht­li­che, medi­zi­ni­sche, steu­er­li­che, psy­cho­lo­gi­sche, finan­zi­el­le oder sons­ti­ge fach­li­che Bera­tung erset­zen,

– alle auf Grund­la­ge von KI-Aus­ga­ben getrof­fe­nen Ent­schei­dun­gen in der allei­ni­gen Ver­ant­wor­tung des Ver­trags­part­ners lie­gen.

 

(4) Du bist ver­pflich­tet, alle vom Sys­tem bereit­ge­stell­ten Infor­ma­tio­nen, Aus­ga­ben und Hand­lungs­vor­schlä­ge eigen­stän­dig kri­tisch zu prü­fen und bei recht­lich, finan­zi­ell, medi­zi­nisch, steu­er­lich, psy­cho­lo­gisch, geschäfts­kri­tisch oder sonst wesent­lich bedeut­sa­men Ent­schei­dun­gen qua­li­fi­zier­te Fach­per­so­nen hin­zu­zu­zie­hen.

 

(5) Soweit KI-gene­rier­te Inhal­te ver­öf­fent­licht oder gegen­über Drit­ten ver­wen­det wer­den, bist du dafür ver­ant­wort­lich, etwa­ige Kennzeichnungs‑, Transparenz‑, Prüf‑, Infor­ma­ti­ons- und Sorg­falts­pflich­ten ein­zu­hal­ten.

 

§ 4.2 Leistungsumfang und Beschaffenheit

(1) Der kon­kre­te Leis­tungs­um­fang eines KI-gestütz­ten Diens­tes ergibt sich aus­schließ­lich aus der jewei­li­gen Pro­dukt­be­schrei­bung auf der Web­site oder im Ange­bot, den indi­vi­du­ell in Text­form ver­ein­bar­ten Spe­zi­fi­ka­tio­nen, der Auf­trags­be­stä­ti­gung sowie ergän­zen­den Leis­tungs­be­schrei­bun­gen.

 

(2) Ich über­neh­me kei­ne Gewähr dafür, dass KI-gene­rier­te Inhal­te, Emp­feh­lun­gen, Ana­ly­sen oder Vor­schlä­ge rich­tig, voll­stän­dig, aktu­ell, recht­lich zuläs­sig, frei von Rech­ten Drit­ter oder für einen bestimm­ten, über die beschrie­be­ne Grund­funk­ti­on hin­aus­ge­hen­den Zweck geeig­net sind.

 

(3) Eine unun­ter­bro­che­ne, jeder­zeit feh­ler­freie oder voll­stän­dig stö­rungs­freie Ver­füg­bar­keit KI-gestütz­ter Diens­te wird nicht geschul­det, sofern nicht aus­drück­lich in Text­form etwas ande­res ver­ein­bart wur­de.

 

(4) Soweit KI-gestütz­te Diens­te auf Dritt­an­bie­tern, APIs, Sprach­mo­del­len, Hos­ting-Diens­ten, Auto­ma­ti­sie­rungs­tools oder sons­ti­gen exter­nen tech­ni­schen Kom­po­nen­ten beru­hen, kann die Leis­tung von deren Ver­füg­bar­keit, Funk­ti­ons­um­fang, Nut­zungs­be­din­gun­gen, tech­ni­schen Ände­run­gen und Betriebs­sta­bi­li­tät abhän­gen.

 

§ 4.3 Verfügbarkeit, Wartung und Weiterentwicklung

(1) Ich bin berech­tigt, KI-gestütz­te Diens­te vor­über­ge­hend ein­zu­schrän­ken oder zu unter­bre­chen, soweit dies für War­tung, Sicher­heit, Feh­ler­be­he­bung, Sys­tem­pfle­ge, Wei­ter­ent­wick­lung, Miss­brauchs­prä­ven­ti­on oder aus recht­li­chen Grün­den erfor­der­lich ist. Geplan­te War­tun­gen wer­den nach Mög­lich­keit außer­halb übli­cher Haupt­nut­zungs­zei­ten durch­ge­führt und, soweit zumut­bar, im Vor­aus ange­kün­digt.

 

(2) Ich bin berech­tigt, KI-gestütz­te Diens­te, Funk­tio­nen, Benut­zer­ober­flä­chen, Work­flows, tech­ni­sche Anbin­dun­gen oder Sys­tem­lo­gi­ken fort­lau­fend wei­ter­zu­ent­wi­ckeln, zu ändern, zu ergän­zen oder zu ent­fer­nen, sofern die ver­trag­lich ver­ein­bar­te Kern­funk­tio­na­li­tät nicht wesent­lich beein­träch­tigt wird. Wesent­li­che Ände­run­gen wer­de ich recht­zei­tig in geeig­ne­ter Form mit­tei­len.

 

§ 5 Zustandekommen des Vertrages

(1) Mit einer Buchung, Bestel­lung, Beauf­tra­gung oder Annah­me­er­klä­rung bie­test du mir den Abschluss eines Ver­tra­ges ver­bind­lich an.

 

(2) Der Ver­trag kommt zustan­de, wenn ich das Ange­bot anneh­me, ins­be­son­de­re durch Auf­trags­be­stä­ti­gung per E‑Mail, durch Zah­lungs­auf­for­de­rung, durch Bereit­stel­lung des Zugangs, durch Beginn der Leis­tungs­er­brin­gung oder durch aus­drück­li­che Annah­me­er­klä­rung.

 

(3) Du bestä­tigst mit der Buchung, Bestel­lung oder Beauf­tra­gung, dass du die­se AGB zur Kennt­nis genom­men hast und akzep­tierst.

 

(4) Zah­lungs­ar­ten und Zah­lungs­fris­ten erge­ben sich aus dem jewei­li­gen Ange­bot, der Rech­nung, dem Buchungs­pro­zess oder der Auf­trags­be­stä­ti­gung.

 

(5) Bei einem Coa­ching, einer Bera­tung oder einem Work­shop gilt das vor­be­rei­ten­de Erst­ge­spräch als Grund­la­ge für die wei­te­re Zusam­men­ar­beit. Der kon­kre­te Buchungs­pro­zess läuft in der Regel so ab:

  1. Kon­takt­auf­nah­me per E‑Mail, Tele­fon, Mes­sen­ger oder über mein Ter­min­bu­chungs­tool
  2. Klä­rung im Erst­ge­spräch (kos­ten­frei im ver­ein­bar­ten Rah­men)
  3. Indi­vi­du­el­les Ange­bot per E‑Mail
  4. Annah­me durch dich
  5. Auf­trags­be­stä­ti­gung per E‑Mail durch mich = Ver­trag kommt zustan­de

 

(6) Für die Buchung von Erst­ge­sprä­chen und Ter­mi­nen nut­ze ich das Ter­min­bu­chungs­tool Calend­ly des Anbie­ters Calend­ly LLC, 271 17th St NW, Atlan­ta, GA 30363, USA. Die Nut­zung von Calend­ly ist frei­wil­lig. Wenn du die­ses Tool nicht ver­wen­den möch­test, kannst du einen Ter­min auch direkt per E‑Mail an info@dielmann-marketing.de oder tele­fo­nisch ver­ein­ba­ren. Durch die Nut­zung von Calend­ly wer­den Daten in die USA über­tra­gen; wei­te­re Infor­ma­tio­nen fin­dest du in mei­ner Daten­schutz­er­klä­rung unter https://dielmann-marketing.de/datenschutzerklaerung/ sowie in der Daten­schutz­er­klä­rung von Calend­ly unter https://calendly.com/privacy.

 

(7) Für Buchun­gen über mei­nen eige­nen Online-Shop oder ein sons­ti­ges Buchungs­sys­tem gilt der abge­schlos­se­ne Bestell­vor­gang als ver­bind­li­ches Ange­bot. Der Ver­trag kommt mit Absen­den mei­ner Bestä­ti­gungs-E-Mail zustan­de.

 

§ 6 Preise, Zahlungsbedingungen, Ratenzahlung und Fälligkeit

(1) Mei­ne Prei­se ver­ste­hen sich, sofern nicht anders ange­ge­ben, als Brut­to­prei­se ein­schließ­lich der gesetz­li­chen Umsatz­steu­er. Sofern zum Ange­bot phy­si­sche Bestand­tei­le gehö­ren, ver­ste­he ich Preis­an­ga­ben gegen­über Ver­brau­chern als Gesamt­prei­se ein­schließ­lich der gesetz­li­chen Umsatz­steu­er und anfal­len­der Ver­sand­kos­ten.

 

(2) Die Zah­lungs­art rich­tet sich nach der jewei­li­gen Leis­tung:

– KI-gestütz­te digi­ta­le Pro­duk­te und KI-Assis­ten­ten (z. B. LEE – Lin­ke­dIn Expert Edi­tor): Zah­lung über den Zah­lungs­dienst­leis­ter Stri­pe. Der Zah­lungs­vor­gang wird über die Platt­form von Stri­pe Pay­ments Euro­pe, Limi­t­ed, 1 Grand Canal Street Lower, Grand Canal Dock, Dub­lin, Irland, abge­wi­ckelt. Durch den Zah­lungs­vor­gang wer­den die erfor­der­li­chen Zah­lungs­da­ten an Stri­pe über­mit­telt. Wei­te­re Infor­ma­tio­nen fin­dest du in der Daten­schutz­er­klä­rung von Stri­pe unter https://stripe.com/de/privacy sowie in mei­ner Daten­schutz­er­klä­rung.

– Alle ande­ren Dienst­leis­tun­gen (Bera­tung, Coa­ching, Work­shops, Trai­nings, Semi­na­re, indi­vi­du­el­le Pro­jek­te): Zah­lung per Über­wei­sung auf Rech­nung.

 

(3) Rech­nun­gen wer­den grund­sätz­lich per E‑Mail als PDF-Doku­ment ver­sandt. Der Rech­nungs­be­trag ist, sofern nicht anders ver­ein­bart, sofort mit Zugang der Rech­nung fäl­lig und inner­halb von 14 Tagen zu zah­len.

 

(4) Die Rech­nungs­stel­lung erfolgt in elek­tro­ni­scher Form gemäß den gesetz­li­chen Bestim­mun­gen (§ 14 UStG). Du erklärst dich mit der Über­mitt­lung von Rech­nun­gen in elek­tro­ni­scher Form per E‑Mail oder über geeig­ne­te elek­tro­ni­sche Über­tra­gungs­we­ge ein­ver­stan­den.

 

(5) Der Zugang zu digi­ta­len Pro­duk­ten, Kur­sen, KI-gestütz­ten Diens­ten oder sons­ti­gen digi­ta­len Ange­bo­ten kann von einem vor­he­ri­gen Zah­lungs­ein­gang abhän­gig gemacht wer­den. Sobald dei­ne Zah­lung bzw. Anzah­lung bei mir ein­ge­gan­gen ist, hast du Anspruch auf mei­ne ent­spre­chen­de Gegen­leis­tung.

 

(6) Bei indi­vi­du­el­len Pro­jek­ten, Bera­tun­gen, Coa­chings, Work­shops oder sons­ti­gen Dienst­leis­tun­gen kann eine Anzah­lung ver­ein­bart wer­den. Sofern nichts Abwei­chen­des ver­ein­bart ist, kann ich eine Anzah­lung in Höhe von 50 % der Gesamt­ver­gü­tung nach Auf­trags­be­stä­ti­gung ver­lan­gen.

 

(7) In eini­gen Fäl­len bie­te ich auch eine Raten­zah­lung an. Der Gesamt­ver­gü­tungs­an­spruch bleibt auch bei Gewäh­rung der Raten­zah­lung bestehen. Der Gesamt­be­trag kann bei einer Raten­zah­lung im Ver­gleich zu einer voll­stän­di­gen Zah­lung erhöht sein; ich tei­le dir dies vor­ab mit.

 

(8) Gerätst du mit einer Zah­lung in Ver­zug, betra­gen die Ver­zugs­zin­sen 9 Pro­zent­punk­te über dem jewei­li­gen Basis­zins­satz. Du schul­dest zudem eine Ver­zugs­kos­ten­pau­scha­le in Höhe von 40,00 €. Die Gel­tend­ma­chung wei­ter­ge­hen­der Schä­den bleibt vor­be­hal­ten.

 

(9) Gerätst du bei ver­ein­bar­ter Raten­zah­lung mit fäl­li­gen Zah­lun­gen in Ver­zug, bin ich nach Mah­nung und ange­mes­se­ner Nach­frist­set­zung berech­tigt, die wei­te­re Leis­tungs­er­brin­gung zurück­zu­hal­ten und fäl­li­ge Ansprü­che gel­tend zu machen. Der gesam­te Rest­be­trag wird sofort fäl­lig, wenn du mit einer Rate län­ger als 14 Tage in Ver­zug bist.

 

(10) Gerätst du mit fäl­li­gen Zah­lun­gen in Ver­zug, wer­de ich dich zunächst mah­nen und dir Gele­gen­heit geben, den ver­trags­ge­mä­ßen Zustand wie­der­her­zu­stel­len. Bei fort­dau­ern­dem oder wie­der­hol­tem Ver­zug bin ich berech­tigt, den Zugang zum gebuch­ten Ange­bot vor­über­ge­hend zu sper­ren. Dei­ne Zah­lungs­ver­pflich­tung bleibt hier­von unbe­rührt.

 

(11) Eine Auf­rech­nung oder ein Zurück­be­hal­tungs­recht ist nur zuläs­sig, wenn die Gegen­for­de­rung unbe­strit­ten, rechts­kräf­tig fest­ge­stellt oder ent­schei­dungs­reif ist.

 

§ 7 Dauer einer Beratungseinheit und Ort der Leistungserbringung

(1) Eine Bera­tungs­ein­heit beträgt, sofern nicht anders ver­ein­bart, regel­mä­ßig 50 Minu­ten.

 

(2) Bera­tun­gen, Coa­chings, Trai­nings, Work­shops und Semi­na­re kön­nen als Ein­zel­ter­mi­ne, Grup­pen­for­ma­te, Online-Ter­mi­ne, Prä­senz­ter­mi­ne oder hybri­de For­ma­te durch­ge­führt wer­den. Sofern nichts ande­res ver­ein­bart ist, fin­den Online-Ter­mi­ne über gän­gi­ge Video­kon­fe­renz­sys­te­me statt.

 

(3) Bei Inhouse-Work­shops, Semi­na­ren oder Prä­senz­for­ma­ten wer­den Ort, Dau­er, Grup­pen­grö­ße, tech­ni­sche Anfor­de­run­gen und beson­de­re Rah­men­be­din­gun­gen im jewei­li­gen Ange­bot oder in der Auf­trags­be­stä­ti­gung fest­ge­legt.

 

§ 8 Allgemeine Hinweise zu Beratung, Coaching und Training

(1) Bera­tung, Coa­ching und Trai­ning beru­hen auf Koope­ra­ti­on, gegen­sei­ti­gem Ver­trau­en und der akti­ven Mit­wir­kung der Teil­neh­men­den. Ein bestimm­ter Erfolg wird nicht ver­spro­chen und nicht geschul­det, sofern er nicht aus­drück­lich indi­vi­du­al­ver­trag­lich ver­ein­bart wur­de. Du bist für dei­ne Ent­schei­dun­gen, Umset­zungs­schrit­te, betrieb­li­chen Maß­nah­men und per­sön­li­chen Fol­gen der Umset­zung selbst ver­ant­wort­lich.

 

(2) Coa­ching und Bera­tung erset­zen kei­ne ärzt­li­che, psy­cho­the­ra­peu­ti­sche, recht­li­che, steu­er­li­che oder sons­ti­ge fach­li­che Bera­tung. Wenn gesund­heit­li­che, psy­chi­sche, recht­li­che, steu­er­li­che oder ver­gleich­bar rele­van­te Fra­gen betrof­fen sind, bist du ver­pflich­tet, geeig­ne­te Fach­per­so­nen hin­zu­zu­zie­hen.

 

(3) Liegt eine psy­chi­sche Erkran­kung vor oder besteht ein ent­spre­chen­der Ver­dacht, soll­test du vor Inan­spruch­nah­me eines Coa­chings ärzt­li­chen oder the­ra­peu­ti­schen Rat ein­ho­len. Ich kann ein Coa­ching ableh­nen oder abbre­chen, wenn Anhalts­punk­te bestehen, dass das For­mat für dich nicht geeig­net ist.

 

§ 9 Allgemeine Teilnahmebedingungen für Veranstaltungen und Offline-Angebote

(1) Die­ser Para­graf gilt für alle von mir ange­bo­te­nen Off­line-Ver­an­stal­tun­gen, Work­shops, Kur­se, Semi­na­re, Trai­nings und ver­gleich­ba­re Prä­senz­for­ma­te.

 

(2) Die Semi­nar­lei­tung ist gegen­über den Teil­neh­men­den für die Dau­er und im Rah­men der Ver­an­stal­tung wei­sungs­be­fugt.

 

(3) Du bist ver­pflich­tet, bei auf­tre­ten­den Leis­tungs­stö­run­gen im Rah­men der gesetz­li­chen Bestim­mun­gen mit­zu­wir­ken, even­tu­el­le Schä­den zu ver­mei­den oder gering zu hal­ten. Ins­be­son­de­re bit­te ich dich, etwa­ige Bean­stan­dun­gen unver­züg­lich der Semi­nar­lei­tung zur Kennt­nis zu geben. Unter­lässt du es schuld­haft, einen Man­gel anzu­zei­gen, so ver­wirkst du dei­nen Anspruch auf Min­de­rung des Teil­nah­me­prei­ses.

 

(4) Ich über­neh­me kei­ne Haf­tung für mit­ge­brach­te Wert­ge­gen­stän­de.

 

(5) Die Teil­nah­me an Ver­an­stal­tun­gen, gera­de sol­chen im Out­door-Bereich, ist nie ohne ein Rest­ri­si­ko. Gegen Unfall und Ber­gung bist du nur im Rah­men dei­ner eige­nen Unfall­ver­si­che­rung ver­si­chert.

 

§ 10 Leistungsumfang und nicht in Anspruch genommene Leistungen

(1) Der Leis­tungs­um­fang rich­tet sich nach dem jewei­li­gen Ange­bot, der Auf­trags­be­stä­ti­gung, der Pro­dukt­be­schrei­bung oder der indi­vi­du­el­len Ver­ein­ba­rung.

 

(2) Fällt ein Ter­min aus Grün­den aus, die ich zu ver­tre­ten habe, wird ein Ersatz­ter­min ange­bo­ten. Ist ein Ersatz­ter­min nicht mög­lich oder unzu­mut­bar, wer­den bereits gezahl­te Ent­gel­te für die aus­ge­fal­le­ne Leis­tung erstat­tet.

 

(3) Nimmst du ver­ein­bar­te Ter­mi­ne oder Leis­tun­gen nicht in Anspruch, gel­ten die Stor­nie­rungs­be­din­gun­gen die­ser AGB, soweit nichts ande­res ver­ein­bart wur­de.

 

(4) Bei Kur­sen, Semi­na­ren und Grup­pen­an­ge­bo­ten: Wer­den ein­zel­ne Leis­tun­gen nicht von dir in Anspruch genom­men, behal­te ich mir vor, den­noch die gesam­te Gebühr in Rech­nung zu stel­len. Soll­te ein Ter­min z. B. durch Krank­heit der Semi­nar­lei­tung aus­fal­len, wird die­ser umge­hend nach­ge­holt. Ist dies nicht mög­lich, wird die Gebühr für die offe­nen Ter­mi­ne zurück­er­stat­tet.

 

§ 11 Stornierungsbedingungen durch Vertragspartner

§ 11.1 Coaching, Beratung und individuelle Termine

(1) Eine Stor­nie­rung eines Coaching‑, Beratungs‑, Semi­nar- oder Work­shop-Ter­mins ist bis vier Tage vor dem Ter­min kos­ten­frei mög­lich, sofern im Ange­bot nichts Abwei­chen­des gere­gelt ist.

 

(2) Bei einer Stor­nie­rung ab vier Tagen bis 48 Stun­den vor dem Ter­min wer­den 50 % der ver­ein­bar­ten Ver­gü­tung fäl­lig.

 

(3) Bei einer Stor­nie­rung weni­ger als 48 Stun­den vor dem Ter­min wird die vol­le Ver­gü­tung fäl­lig.

 

(4) Bei einem Abbruch eines Coa­chings, einer Bera­tung, eines Semi­nars, eines Work­shops oder eines Pro­gramms durch dich nach Beginn der Leis­tungs­er­brin­gung besteht kein Anspruch auf antei­li­ge Erstat­tung, sofern ich den Abbruch nicht zu ver­tre­ten habe und kei­ne zwin­gen­den gesetz­li­chen Rech­te ent­ge­gen­ste­hen.

 

(5) Die Stor­nie­rung muss in Text­form per E‑Mail an info@dielmann-marketing.de erfol­gen.

 

(6) Bereits ent­stan­de­ne Reise‑, Übernachtungs‑, Raum‑, Tech­nik- oder sons­ti­ge Fremd­kos­ten, die auf­grund einer Stor­nie­rung nicht mehr kos­ten­frei auf­ge­ho­ben wer­den kön­nen, sind von dir zu tra­gen, sofern ich die­se Kos­ten im Ver­trau­en auf die Durch­füh­rung der Leis­tung ver­an­lasst habe und du hier­über im Ange­bot oder vor Ent­ste­hung der Kos­ten infor­miert wur­dest.

 

§ 11.2 Stornierung von Veranstaltungen und Stornokosten für Teilnehmende

(1) Für die Buchung von Ver­an­stal­tun­gen mit einem fes­ten Ter­min oder Zeit­raum besteht kein gesetz­li­ches Wider­rufs­recht (§ 312g Abs. 2 Nr. 9 BGB). Dei­ne Buchung wird mit mei­ner Bestä­ti­gung ver­bind­lich und ver­pflich­tet dich zur Zah­lung.

 

(2) Unab­hän­gig von der Ver­bind­lich­keit der Anmel­dung räu­me ich dir ein ver­trag­li­ches Recht zur Stor­nie­rung dei­ner Teil­nah­me ein. Die Stor­nie­rung muss in Text­form (z. B. per E‑Mail an info@dielmann-marketing.de) erfol­gen.

 

(3) Die Stor­nie­rungs­kos­ten betra­gen, je nach­dem wann dei­ne Mit­tei­lung über die Stor­nie­rung bei mir ein­geht:

– bis 21 Tage vor Ver­an­stal­tungs­be­ginn: kos­ten­frei

– ab 20 Tage bis 14 Tage vor Ver­an­stal­tungs­be­ginn: 50 % der Teil­nah­me­ge­bühr

– ab 13 Tage bis Ver­an­stal­tungs­be­ginn: 100 % der Teil­nah­me­ge­bühr

 

(4) Bis einen Tag vor Beginn der Ver­an­stal­tung kannst du eine Ersatz­per­son benen­nen. Bit­te tei­le mir dies zusam­men mit den Kon­takt­da­ten der Per­son eben­falls spä­tes­tens einen Tag vor Beginn mit.

 

(5) Soll­test du für meh­re­re Per­so­nen gebucht haben, gel­ten die­se Stor­nie­rungs­be­din­gun­gen gegen­über jeder ein­zel­nen Per­son.

 

§ 12 Stornierung, Verlegung oder Ausschluss durch mich

(1) Ich bin berech­tigt, Grup­pen­an­ge­bo­te, Work­shops, Semi­na­re, Trai­nings oder Pro­gram­me abzu­sa­gen oder zu ver­le­gen, wenn eine Min­dest­teil­neh­mer­zahl nicht erreicht wird, die Refe­ren­tin kurz­fris­tig erkrankt, höhe­re Gewalt vor­liegt oder sons­ti­ge wich­ti­ge Grün­de die Durch­füh­rung unzu­mut­bar machen. In die­sen Fäl­len wird nach Mög­lich­keit ein Ersatz­ter­min ange­bo­ten. Ist ein Ersatz­ter­min nicht mög­lich oder für dich unzu­mut­bar, wer­den bereits gezahl­te Teil­nah­me­ge­büh­ren für die nicht erbrach­te Leis­tung erstat­tet. Wei­ter­ge­hen­de Ansprü­che, ins­be­son­de­re Ersatz von Rei­se- oder Über­nach­tungs­kos­ten, bestehen nur nach Maß­ga­be der gesetz­li­chen Haf­tungs­re­ge­lun­gen.

 

(2) Ich kann Teil­neh­men­de von einem Coa­ching, Men­to­ring, Work­shop, Semi­nar, Trai­ning, Online-Pro­gramm oder KI-gestütz­ten Dienst aus­schlie­ßen, wenn die­se erheb­lich oder wie­der­holt gegen Ver­trags­pflich­ten, die­se AGB, Nut­zungs­re­geln, Schutz­rech­te, Ver­trau­lich­keits­pflich­ten oder berech­tig­te Inter­es­sen ande­rer Teil­neh­men­der ver­sto­ßen. Ein Aus­schluss kommt ins­be­son­de­re in Betracht, wenn der Ablauf erheb­lich gestört wird, trotz Auf­for­de­rung kei­ne Abhil­fe geschaf­fen wird, Zugangs­da­ten unbe­fugt wei­ter­ge­ge­ben wer­den, Inhal­te rechts­wid­rig genutzt wer­den oder Sys­te­me miss­bräuch­lich ver­wen­det wer­den.

 

(3) Bei berech­tig­tem Aus­schluss besteht kein Anspruch auf Erstat­tung bereits gezahl­ter Ent­gel­te, soweit ich die Leis­tung ord­nungs­ge­mäß ange­bo­ten habe und der Aus­schluss vom Ver­trags­part­ner zu ver­tre­ten ist. Zwin­gen­de gesetz­li­che Rech­te blei­ben unbe­rührt.

 

§ 13 Einsatz von Subunternehmern

(1) Ich bin befugt, im eige­nen Namen Sub­un­ter­neh­mer hin­zu­zu­zie­hen, ohne dass es hier­zu einer geson­der­ten Zustim­mung des Ver­trags­part­ners bedarf.

 

(2) Ich habe mit ein­ge­setz­ten Sub­un­ter­neh­mern eine Ver­schwie­gen­heits­ver­ein­ba­rung abge­schlos­sen. Die Haf­tung gegen­über dir als Ver­trags­part­ner bleibt unbe­rührt.

 

§ 14 Verschwiegenheit

(1) Ich ver­pflich­te mich, wäh­rend und nach Been­di­gung der Zusam­men­ar­beit über ver­trau­li­che Infor­ma­tio­nen Still­schwei­gen zu bewah­ren.

 

(2) Ver­trau­li­che Infor­ma­tio­nen sind ins­be­son­de­re Geschäfts­ge­heim­nis­se, inter­ne Stra­te­gien, nicht öffent­li­che Unter­neh­mens­in­for­ma­tio­nen, per­sön­li­che Infor­ma­tio­nen und sons­ti­ge Infor­ma­tio­nen, die nach ihrer Art oder auf­grund aus­drück­li­cher Kenn­zeich­nung als ver­trau­lich anzu­se­hen sind.

 

(3) Die Ver­schwie­gen­heits­pflicht gilt nicht für Infor­ma­tio­nen, die öffent­lich bekannt sind, ohne Ver­trags­ver­let­zung öffent­lich bekannt wer­den, mir bereits recht­mä­ßig bekannt waren, unab­hän­gig ent­wi­ckelt wur­den oder auf­grund gesetz­li­cher, behörd­li­cher oder gericht­li­cher Ver­pflich­tung offen­ge­legt wer­den müs­sen.

 

§ 15 Know-how-Schutz und Geschäftsgeheimnisse

(1) Du erkennst an, dass Metho­den, Kon­zep­te, Stra­te­gien, Work­flows, Prompts, Auto­ma­ti­sie­rungs­lo­gi­ken, Vor­la­gen, Schu­lungs­un­ter­la­gen, Bera­tungs­an­sät­ze, KI-Agen­ten-Kon­zep­tio­nen, Imple­men­tie­rungs­struk­tu­ren und sons­ti­ges Know-how von Diel­mann Mar­ke­ting urhe­ber­recht­lich, geschäfts­ge­heim­nis­recht­lich oder sonst geschützt sein kön­nen.

 

(2) Du ver­pflich­test dich, sol­che Infor­ma­tio­nen aus­schließ­lich im Rah­men des jewei­li­gen Ver­tra­ges zu nut­zen, ver­trau­lich zu behan­deln und nicht ohne vor­he­ri­ge Zustim­mung von mir an Drit­te wei­ter­zu­ge­ben, zu ver­öf­fent­li­chen, nach­zu­bau­en, zu ver­viel­fäl­ti­gen oder kom­mer­zi­ell zu ver­wer­ten.

 

(3) Die Ver­trau­lich­keits- und Schutz­pflich­ten wir­ken über das Ende der Zusam­men­ar­beit hin­aus. Nicht geschützt sind Infor­ma­tio­nen, die dir bereits vor Offen­le­gung recht­mä­ßig bekannt waren, öffent­lich zugäng­lich sind, ohne Pflicht­ver­let­zung öffent­lich zugäng­lich wer­den oder von dir unab­hän­gig ent­wi­ckelt wur­den.

 

(4) Gegen­über Unter­neh­mern kann für schuld­haf­te Ver­stö­ße gegen wesent­li­che Geheim­hal­tungs- oder Know-how-Schutz­pflich­ten eine ange­mes­se­ne Ver­trags­stra­fe gel­tend gemacht wer­den, soweit eine sol­che im jewei­li­gen Ver­trag oder Ange­bot aus­drück­lich vor­ge­se­hen ist. Wei­ter­ge­hen­de Scha­dens­er­satz­an­sprü­che blei­ben vor­be­hal­ten.

 

§ 16 Urheberrecht, Nutzungsrechte und Nutzungsbeschränkungen

§ 16.1 Unterlagen, Dokumente, Kurse und Materialien

(1) Datei­en, Unter­la­gen, Prä­sen­ta­tio­nen, Auf­zeich­nun­gen, Vor­la­gen, Check­lis­ten, Skrip­te, Work­books, digi­ta­le Pro­duk­te, Online-Kur­se und sons­ti­ge Mate­ria­li­en dür­fen aus­schließ­lich vom jewei­li­gen Ver­trags­part­ner und nur im ver­trag­lich ver­ein­bar­ten Umfang genutzt wer­den.

 

(2) Soweit nichts ande­res ver­ein­bart ist, erhältst du ein ein­fa­ches, nicht aus­schließ­li­ches, nicht über­trag­ba­res und nicht unter­li­zen­zier­ba­res Nut­zungs­recht für eige­ne inter­ne Zwe­cke.

 

(3) Down­loads und Aus­dru­cke sind nur gestat­tet, soweit sie für die eige­ne ver­trags­ge­mä­ße Nut­zung erfor­der­lich sind. Eine Wei­ter­ga­be, Ver­öf­fent­li­chung, öffent­li­che Zugäng­lich­ma­chung, Ver­viel­fäl­ti­gung für Drit­te, ent­gelt­li­che oder unent­gelt­li­che Über­las­sung, Bear­bei­tung zur Wei­ter­ver­wer­tung oder kom­mer­zi­el­le Nut­zung außer­halb des Ver­trags­zwecks bedarf mei­ner vor­he­ri­gen Zustim­mung in Text­form.

 

(4) Mar­ken, Logos, Unter­neh­mens­kenn­zei­chen und sons­ti­ge geschütz­te Zei­chen dür­fen nur mit vor­he­ri­ger Zustim­mung und im gesetz­lich zuläs­si­gen Umfang genutzt wer­den. Gesetz­lich zwin­gend erlaub­te Nut­zun­gen blei­ben unbe­rührt.

 

§ 16.2 Nutzungsrechte an KI-gestützten Diensten

(1) Du erhältst, soweit nichts ande­res ver­ein­bart ist, ein ein­fa­ches, auf die Ver­trags­lauf­zeit beschränk­tes, nicht über­trag­ba­res und nicht unter­li­zen­zier­ba­res Nut­zungs­recht zur Nut­zung des jewei­li­gen KI-gestütz­ten Diens­tes für den im Ver­trag ver­ein­bar­ten geschäft­li­chen Zweck.

 

(2) Das Nut­zungs­recht umfasst nicht das Recht, das Sys­tem, zugrun­de­lie­gen­de Prompts, Work­flows, Auto­ma­ti­sie­run­gen, Modell­lo­gi­ken, Kon­fi­gu­ra­tio­nen oder Schnitt­stel­len zu ver­viel­fäl­ti­gen, offen­zu­le­gen oder nach­zu­bau­en; das Sys­tem zu dekom­pi­lie­ren, zu ana­ly­sie­ren, zu ver­än­dern oder Rever­se Engi­nee­ring zu betrei­ben (soweit nicht gesetz­lich zwin­gend erlaubt); Trai­nings­da­ten, Modell­pa­ra­me­ter, Sys­tem­prompts oder ver­trau­li­che Sys­tem­in­for­ma­tio­nen zu extra­hie­ren; Zugän­ge, Ergeb­nis­se oder Sys­tem­funk­tio­nen an Drit­te wei­ter­zu­ver­kau­fen, zu ver­mie­ten, zu ver­lei­hen oder unter­zu­li­zen­zie­ren; oder das Sys­tem zur Ent­wick­lung unmit­tel­bar kon­kur­rie­ren­der Ange­bo­te zu ver­wen­den.

 

§ 16.3 Nutzungsbeschränkungen

(1) Du ver­pflich­test dich, KI-gestütz­te Diens­te und sons­ti­ge digi­ta­le Ange­bo­te aus­schließ­lich zu recht­mä­ßi­gen Zwe­cken und im ver­trag­lich ver­ein­bar­ten Umfang zu nut­zen.

 

(2) Unzu­läs­sig sind ins­be­son­de­re: die Nut­zung zur Erstel­lung, Ver­brei­tung oder Unter­stüt­zung rechts­wid­ri­ger, dif­fa­mie­ren­der, belei­di­gen­der, dis­kri­mi­nie­ren­der, täu­schen­der, mani­pu­la­ti­ver oder sonst unan­ge­mes­se­ner Inhal­te; der Ver­such, tech­ni­sche Schutz­maß­nah­men, Sicher­heits­me­cha­nis­men oder Zugangs­be­schrän­kun­gen zu umge­hen; die Mani­pu­la­ti­on, Über­las­tung, Stö­rung oder unbe­fug­te Unter­su­chung der Sys­te­me; sys­te­ma­ti­sches Data Mining, Scra­ping, Craw­ling oder sons­ti­ge mas­sen­haf­te Extrak­ti­on von Daten; die Ein­ga­be per­so­nen­be­zo­ge­ner Daten Drit­ter ohne Rechts­grund­la­ge; sowie die Wei­ter­ga­be, Ver­mie­tung, Unter­li­zen­zie­rung oder kom­mer­zi­el­le Über­las­sung des Zugangs ohne mei­ne Zustim­mung.

 

(3) Du bist für alle Inhal­te, Daten, Infor­ma­tio­nen und Mate­ria­li­en ver­ant­wort­lich, die du in ein Sys­tem ein­gibst, hoch­lädst, über­mit­telst oder ver­ar­bei­ten lässt. Du gewähr­leis­test, dass dei­ne Ein­ga­ben kei­ne Rech­te Drit­ter ver­let­zen und kei­ne gesetz­li­chen Vor­schrif­ten ver­let­zen.

 

(4) Du stellst mich von Ansprü­chen Drit­ter frei, die auf­grund rechts­wid­ri­ger Ein­ga­ben, rechts­wid­ri­ger Nut­zung, schuld­haf­ter Pflicht­ver­let­zun­gen oder Ver­let­zun­gen von Rech­ten Drit­ter durch dich ent­ste­hen. Dies gilt nicht, soweit du die Pflicht­ver­let­zung nicht zu ver­tre­ten hast.

 

§ 16.4 Rechte an generierten Inhalten

(1) KI-gene­rier­te Aus­ga­ben dür­fen von dir im Rah­men des ein­ge­räum­ten Nut­zungs­rechts und des ver­trag­lich ver­ein­bar­ten Zwecks ver­wen­det wer­den.

 

(2) Ich über­neh­me kei­ne Gewähr dafür, dass KI-gene­rier­te Inhal­te frei von Rech­ten Drit­ter, schutz­fä­hig, ein­zig­ar­tig, recht­lich zuläs­sig, mar­ken­recht­lich ver­füg­bar, urhe­ber­recht­lich unbe­denk­lich oder für eine bestimm­te Nut­zung geeig­net sind.

 

(3) Du bist ver­pflich­tet, KI-gene­rier­te Inhal­te vor Ver­öf­fent­li­chung, Wei­ter­ga­be, kom­mer­zi­el­ler Nut­zung oder sons­ti­ger Außen­ver­wen­dung eigen­stän­dig zu prü­fen, ins­be­son­de­re im Hin­blick auf Rich­tig­keit, Rech­te Drit­ter, Per­sön­lich­keits­rech­te, Daten­schutz, Wett­be­werbs­recht, Kenn­zeich­nungs­pflich­ten und bran­chen­spe­zi­fi­sche Vor­ga­ben.

 

§ 17 Zugangssicherheit und Weitergabeverbot

(1) Zugangs­da­ten zu digi­ta­len Pro­duk­ten, Online-Kur­sen, KI-gestütz­ten Diens­ten, Kun­den­por­ta­len, Zugangs­codes, Benut­zer­kon­ten oder sons­ti­gen geschütz­ten Berei­chen sind streng per­sön­lich und aus­schließ­lich für den jeweils berech­tig­ten Ver­trags­part­ner oder die aus­drück­lich ver­ein­bar­te Nut­zer­zahl bestimmt.

 

(2) Die Wei­ter­ga­be, Ver­öf­fent­li­chung oder ander­wei­ti­ge Zugäng­lich­ma­chung von Zugangs­da­ten an Drit­te ist unter­sagt, unab­hän­gig davon, ob der Zugang kos­ten­pflich­tig oder kos­ten­frei ist und ob die Wei­ter­ga­be ent­gelt­lich oder unent­gelt­lich erfolgt. Als unzu­läs­si­ge Wei­ter­ga­be gilt ins­be­son­de­re: das Tei­len von Zugangs­da­ten per E‑Mail, Mes­sen­ger oder Social Media; die Ver­öf­fent­li­chung in Foren, Grup­pen, Web­sites oder sozia­len Netz­wer­ken; die gemein­sa­me Nut­zung eines Ein­zel­zu­gangs durch meh­re­re Per­so­nen; oder die Über­las­sung an Drit­te ohne sepa­ra­te Lizenz oder Zustim­mung.

 

(3) Du bist ver­pflich­tet, Zugangs­da­ten vor unbe­fug­tem Zugriff zu schüt­zen und mich unver­züg­lich zu infor­mie­ren, wenn Zugangs­da­ten ver­lo­ren gehen, miss­bräuch­lich ver­wen­det wer­den oder Drit­ten bekannt gewor­den sein könn­ten.

 

(4) Bei Ver­stö­ßen gegen das Wei­ter­ga­be­ver­bot bin ich berech­tigt, den Zugang vor­über­ge­hend oder dau­er­haft zu sper­ren, den Ver­trag aus wich­ti­gem Grund außer­or­dent­lich zu kün­di­gen und gesetz­li­che Scha­dens­er­satz- und Unter­las­sungs­an­sprü­che gel­tend zu machen.

 

(5) Bei schuld­haf­ter unbe­fug­ter Wei­ter­ga­be kos­ten­pflich­ti­ger Zugangs­da­ten gilt eine Ver­trags­stra­fe in Höhe von 1.500,00 EUR je Wei­ter­ga­be­fall als ver­ein­bart. Bei gewerbs­mä­ßi­ger, sys­te­ma­ti­scher oder auf Wie­der­ho­lung ange­leg­ter Wei­ter­ga­be beträgt die Ver­trags­stra­fe 5.000,00 EUR je Ver­stoß. Ich bin berech­tigt, einen höhe­ren Scha­den nach­zu­wei­sen; du bist berech­tigt, nach­zu­wei­sen, dass kein oder ein wesent­lich gerin­ge­rer Scha­den ent­stan­den ist.

 

§ 18 Erhebung, Speicherung und Verarbeitung personenbezogener Daten

(1) Zur Durch­füh­rung und Abwick­lung der Buchung, Bestel­lung, Beauf­tra­gung und Leis­tungs­er­brin­gung ver­ar­bei­te ich per­so­nen­be­zo­ge­ne Daten, ins­be­son­de­re Name, Kon­takt­da­ten, Rech­nungs­da­ten, Kom­mu­ni­ka­ti­ons­da­ten, Buchungs­da­ten sowie sol­che Daten, die für die jewei­li­ge Leis­tung erfor­der­lich sind.

 

(2) Die Ver­ar­bei­tung per­so­nen­be­zo­ge­ner Daten erfolgt aus­schließ­lich nach Maß­ga­be der gel­ten­den Daten­schutz­ge­set­ze, ins­be­son­de­re der Daten­schutz-Grund­ver­ord­nung (DSGVO), des Bun­des­da­ten­schutz­ge­set­zes und der ein­schlä­gi­gen spe­zi­al­ge­setz­li­chen Vor­ga­ben.

 

(3) Details zur Daten­ver­ar­bei­tung, zu Betrof­fe­nen­rech­ten, zu ein­ge­setz­ten Dienst­leis­tern, zu Daten­über­mitt­lun­gen, zu Spei­cher­dau­er und zu beson­de­ren Ver­ar­bei­tungs­vor­gän­gen erge­ben sich aus mei­ner Daten­schutz­er­klä­rung unter: https://dielmann-marketing.de/datenschutzerklaerung/

 

(4) Ich wei­se dich aus­drück­lich dar­auf hin, kei­ne sen­si­blen per­so­nen­be­zo­ge­nen Daten, Gesund­heits­da­ten, Berufs­ge­heim­nis­se, Geschäfts­ge­heim­nis­se oder per­so­nen­be­zo­ge­ne Daten Drit­ter in KI-gestütz­te Sys­te­me ein­zu­ge­ben, sofern dies für die Nut­zung nicht erfor­der­lich und nicht recht­lich zuläs­sig ist.

 

(5) Gibst du per­so­nen­be­zo­ge­ne Daten Drit­ter in ein Sys­tem ein oder über­mit­telst sol­che Daten, bist du dafür ver­ant­wort­lich, dass hier­für eine Rechts­grund­la­ge besteht, erfor­der­li­che Ein­wil­li­gun­gen ein­ge­holt wur­den und Infor­ma­ti­ons­pflich­ten gegen­über den betrof­fe­nen Per­so­nen erfüllt sind.

 

§ 19 Eigene Vorhaltung geeigneter IT-Infrastruktur und Software

Du bist für die Bereit­stel­lung und Funk­ti­ons­fä­hig­keit der für die Nut­zung der Leis­tun­gen erfor­der­li­chen tech­ni­schen Infra­struk­tur selbst ver­ant­wort­lich. Dazu gehö­ren ins­be­son­de­re Inter­net­zu­gang, End­ge­rä­te, Brow­ser, Soft­ware, E‑Mail-Zugang, Video­kon­fe­renz­soft­ware, PDF-Rea­der und gege­be­nen­falls Schnitt­stel­len, Accounts oder Zugän­ge zu Dritt­an­bie­tern. Stö­run­gen, die auf der tech­ni­schen Umge­bung dei­nes Gerä­tes, auf Dritt­an­bie­ter­diens­ten dei­nes Gerä­tes oder auf unzu­rei­chen­der Mit­wir­kung dei­ner­seits beru­hen, fal­len nicht in mei­nen Ver­ant­wor­tungs­be­reich.

 

§ 20 Haftung für Kursinhalte, Beratungsergebnisse und KI-generierte Inhalte

§ 20.1 Kursinhalte, Muster und Beratungsergebnisse

(1) In Kur­sen, Bera­tun­gen, Coa­chings, Work­shops, digi­ta­len Pro­duk­ten und sons­ti­gen Ange­bo­ten gebe ich regel­mä­ßig Emp­feh­lun­gen, Ori­en­tie­rungs­hil­fen, Mus­ter, Stra­te­gie­vor­schlä­ge, Kon­zep­te oder Umset­zungs­im­pul­se. Die Umset­zung obliegt allein dir.

 

(2) Bei bereit­ge­stell­ten Doku­men­ten, Vor­la­gen, Check­lis­ten, Work­flows oder Mus­tern han­delt es sich grund­sätz­lich um all­ge­mei­ne Mus­ter, die von dir auf den kon­kre­ten Ein­zel­fall, das eige­ne Unter­neh­men, die eige­ne Bran­che, die aktu­el­le Rechts­la­ge und die tat­säch­li­chen Umstän­de ange­passt und geprüft wer­den müs­sen. Eine Haf­tung für Voll­stän­dig­keit, Aktua­li­tät, recht­li­che Zuläs­sig­keit oder Eig­nung sol­cher Mus­ter für den kon­kre­ten Ein­zel­fall wird nur nach Maß­ga­be der all­ge­mei­nen Haf­tungs­re­ge­lun­gen die­ser AGB über­nom­men.

 

§ 20.2 Besondere Haftungsbeschränkungen für KI-generierte Inhalte

(1) KI-gene­rier­te Inhal­te, Emp­feh­lun­gen, Ana­ly­sen, Aus­wer­tun­gen, Zusam­men­fas­sun­gen oder Vor­schlä­ge wer­den ohne Gewähr für Rich­tig­keit, Voll­stän­dig­keit, Aktua­li­tät, Recht­mä­ßig­keit, Frei­heit von Rech­ten Drit­ter oder Eig­nung für einen bestimm­ten Zweck bereit­ge­stellt. Alle Aus­ga­ben eines KI-Sys­tems die­nen der Unter­stüt­zung und stel­len kei­ne ver­bind­li­chen Hand­lungs­emp­feh­lun­gen, fach­li­chen Gut­ach­ten oder pro­fes­sio­nel­len Bera­tungs­leis­tun­gen dar.

 

(2) Du triffst alle Ent­schei­dun­gen auf Grund­la­ge von KI-Aus­ga­ben in eige­ner Ver­ant­wor­tung. Ins­be­son­de­re bei fol­gen­den Ent­schei­dun­gen wird die Kon­sul­ta­ti­on qua­li­fi­zier­ter Fach­per­so­nen drin­gend emp­foh­len: recht­li­che Ange­le­gen­hei­ten (Rechts­an­walt oder Notar), steu­er­li­che oder finan­zi­el­le Ange­le­gen­hei­ten (Steu­er­be­ra­ter oder Finanz­be­ra­ter), medi­zi­ni­sche oder gesund­heit­li­che Fra­gen (Arzt, The­ra­peut oder sons­ti­ge qua­li­fi­zier­te Fach­per­son), psy­cho­lo­gi­sche oder the­ra­peu­ti­sche Fra­gen (Psy­cho­the­ra­peut, Arzt oder ent­spre­chend qua­li­fi­zier­te Fach­per­son), sowie geschäfts­kri­ti­sche Ent­schei­dun­gen (geeig­ne­te fach­li­che Bera­tung).

 

(3) Ich haf­te nicht für Schä­den, die dadurch ent­ste­hen, dass du unge­prüft auf KI-gene­rier­te Inhal­te ver­traust oder auf deren Grund­la­ge Ent­schei­dun­gen triffst, es sei denn, mir fällt Vor­satz oder gro­be Fahr­läs­sig­keit zur Last oder die Haf­tung ist gesetz­lich zwin­gend vor­ge­se­hen. Du bist ver­pflich­tet, alle KI-Aus­ga­ben eigen­stän­dig zu prü­fen und zu veri­fi­zie­ren, bevor du sie ver­öf­fent­lichst, wirt­schaft­lich nutzt, an Drit­te wei­ter­gibst oder auf ihrer Grund­la­ge Ent­schei­dun­gen triffst oder Hand­lun­gen vor­nimmst.

 

§ 21 Allgemeine Haftungsbeschränkung

(1) Ich haf­te unbe­schränkt bei Vor­satz und gro­ber Fahr­läs­sig­keit.

 

(2) Ich haf­te fer­ner bei schuld­haf­ter Ver­let­zung von Leben, Kör­per oder Gesund­heit sowie nach dem Pro­dukt­haf­tungs­ge­setz und bei Über­nah­me aus­drück­li­cher Garan­tien nach Maß­ga­be der gesetz­li­chen Vor­schrif­ten.

 

(3) Bei leicht fahr­läs­si­ger Ver­let­zung wesent­li­cher Ver­trags­pflich­ten haf­te ich der Höhe nach begrenzt auf den ver­trags­ty­pi­schen, vor­her­seh­ba­ren Scha­den. Wesent­li­che Ver­trags­pflich­ten sind Pflich­ten, deren Erfül­lung die ord­nungs­ge­mä­ße Durch­füh­rung des Ver­tra­ges über­haupt erst ermög­licht und auf deren Ein­hal­tung du regel­mä­ßig ver­trau­en darfst.

 

(4) Im Übri­gen ist die Haf­tung aus­ge­schlos­sen.

 

(5) Die Daten­kom­mu­ni­ka­ti­on über das Inter­net kann nach dem der­zei­ti­gen Stand der Tech­nik nicht jeder­zeit feh­ler­frei, sicher und unun­ter­bro­chen gewähr­leis­tet wer­den. Ich haf­te daher nicht für die stän­di­ge und unun­ter­bro­che­ne Ver­füg­bar­keit digi­ta­ler Ange­bo­te, soweit kei­ne abwei­chen­de aus­drück­li­che Ver­ein­ba­rung besteht und kei­ne zwin­gen­de gesetz­li­che Haf­tung ein­greift.

 

(6) Die vor­ste­hen­den Haf­tungs­be­schrän­kun­gen gel­ten auch zuguns­ten gesetz­li­cher Ver­tre­ter, frei­er Mit­ar­bei­ter, Dienst­leis­ter und Erfül­lungs­ge­hil­fen.

 

§ 22 Änderung dieser AGB

(1) Ich kann die­se AGB ändern, soweit hier­für ein sach­li­cher Grund besteht und du hier­durch nicht unan­ge­mes­sen benach­tei­ligt wirst. Sach­li­che Grün­de kön­nen ins­be­son­de­re Ände­run­gen der Rechts­la­ge, der Recht­spre­chung, tech­ni­scher Anfor­de­run­gen, ange­bo­te­ner Leis­tun­gen, Sicher­heits­an­for­de­run­gen oder wirt­schaft­li­cher Rah­men­be­din­gun­gen sein.

 

(2) Ände­run­gen wer­den dir recht­zei­tig in Text­form oder auf ande­re geeig­ne­te Wei­se mit­ge­teilt. Soweit ein lau­fen­des Ver­trags­ver­hält­nis betrof­fen ist und kei­ne aus­drück­li­che Zustim­mung ein­ge­holt wird, wei­se ich dich auf dein Wider­spruchs­recht, die Wider­spruchs­frist und die Fol­gen eines aus­blei­ben­den Wider­spruchs geson­dert hin.

 

(3) Für bereits abge­schlos­se­ne Ver­trä­ge gel­ten Ände­run­gen nur, wenn dies recht­lich zuläs­sig ist oder du zustimmst.

 

§ 23 Schlussbestimmungen

(1) Ände­run­gen und Ergän­zun­gen indi­vi­du­el­ler Ver­ein­ba­run­gen sol­len in Text­form erfol­gen, sofern nicht gesetz­lich eine stren­ge­re Form vor­ge­schrie­ben ist.

 

(2) Gerichts­stand für alle Strei­tig­kei­ten aus oder im Zusam­men­hang mit dem Ver­trag ist mein Sitz, soweit gesetz­lich zuläs­sig.

 

(3) Ich bin weder ver­pflich­tet noch bereit, an Streit­bei­le­gungs­ver­fah­ren vor einer Ver­brau­cher­schlich­tungs­stel­le teil­zu­neh­men.

 

(4) Soll­ten ein­zel­ne Bestim­mun­gen die­ser AGB ganz oder teil­wei­se unwirk­sam sein oder wer­den, bleibt die Wirk­sam­keit der übri­gen Bestim­mun­gen unbe­rührt. Anstel­le der unwirk­sa­men Bestim­mung gel­ten die gesetz­li­chen Vor­schrif­ten.

 

 

 

 

Ver­si­on 5 · Stand: Juni 2026